Rettungsdienst

Leiter Rettungsdienst, Jochen Löser
Der Rettungswagen des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes

 

Der zivile Rettungsdienst (kurz: RD, RettD ) hat die Aufgabe, bei medizinischen Notfällen aller Art – Verletzungen, Vergiftungen und Erkrankungen – durch den Einsatz von qualifiziertem Rettungsfachpersonal und den geeigneten Rettungsmitteln rasch und sachgerecht zu helfen und Leben zu retten.

 

Dabei wird unterschieden zwischen:

  • dem bodengebundenen RD mit den Aufgabenbereichen Notfallrettung und qualifiziertem Krankentransport mit speziellen Fahrzeugen (z. B. Kranken-transportwagen, Rettungswagen u. Notarzteinsatzfahrezugen) 

 

  • der Luftrettung, für das schnelle Heranführen eines Notarztes mittels Hubschrauber und zum schonenden und schnellem Patiententransport

 

  • dem Bergrettungsdienst und dem Wasserrettungsdienst, wobei die Spezialorganisationen der Berg- oder Wasserrettung den Patienten nach der Rettung zur weiteren Versorgung an den allgemeinen Rettungsdienst übergeben.

 

Als europaweit einheitliche Notrufnummer wurde die 112 für Hilfeersuchen aller Art vereinbart, die seit 01.07.2013 auch im Rettungsdienstbereich Schweinfurt als einheitliche Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst gilt. Darüber hinaus gibt es in Europa weiterhin zahlreiche verschiedene national und lokal gültige Notrufnummern.

 

Der ASB  ist einer der Leistungserbringer für den Rettungsdienst in Schweinfurt und nach der  europäischen Qualitätsmanagement-Norm DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.  Wir garantieren damit, eine einheitliche Verfahrensweise die jedem Patienten eine hohe Versorgungsqualtät sichert. Dies erstreckt sich von der Materialbeschaffung über das Persoanlmangement bis hin zur eigentlichen Behandlung des Patienten.

 

 

In Deutschland ist der Rettungsdienst nach dem Föderalismusprinzip des Grundgesetzes Ländersache und wird daher durch Landesgesetze geregelt. Zur Durchführung des Rettungsdienstes greifen die Länder dabei auf unterschiedliche subsidiäre Modelle zurück. Die Länder legen die Aufgaben wiederum per Gesetz auf die Landkreise oder kreisfreien Städte (in Bayern auf sogenannte Zweckverbände für Rettungsdienst Feuerwehralarmierung (ZRF)) um.

 

Hier sind wir im Auftrag des Landesverbandes als Vertragspartner tätig, und stellen einen Rettungswagen zu den vertraglich vereinbarten Zeiten bereit. Ferner sind wir an der Besetzung des lokal etabliertem Verlegungsarzt-einsatzfahrzeuges (VEF) beteiligt.  Darüber hinaus stellen wir bei größeren Schadenslagen einen Koordinator, den sog. Eisatzleiter Rettungsdienst zur Verfügung, der in Absprache mit den anderen Leistungserbringern per Dienstplan geregelt ist. Daran angeschlossen ist zur Ausbildung junger Fachkräfte eine Lehrrettungswache. Dort sind sieben hauptamtliche Mitarbeiter und ein Bundesfreiwilliger (BFD) tätig. Daneben gibt es ehrenamtliche Mitarbeiter die ihre Freizeit dafür opfern, um bereitwillig anderen Menschen zu helfen. Sie sind eine zentrale Stütze unseres Systems ohne die der Rettungsdienst nicht leistbar wäre.